entscheidungsfindung leichtgemacht

September 20th, 2008 Esther

Nein, das Blog ist nicht tod. Es war nur kurzzeitig in einen komatösen Zustand gefallen. Nun also zurück in alter Frische mit der ersten Bearbeitung eines Leserwunsches.

Entscheidungen sind prinzipiell schon eine heikle Angelegenheit. Als Kind wünschte man sich nix mehr, als endlich ein paar Entscheidungen selbst treffen zu dürfen, angefangen bei der täglichen Einkleidung bis hin zum Abendbrot war man gefangen in der Willkür (oder den guten Absichten) seiner (liebenden) Eltern.

Heute finde ich nichts schlimmer, als mich ständig entscheiden zu müssen. Und jedes mal erscheint es mir so, als würden die möglichen Konsequenzen mich nahezu lähmen. Einmal falsch abgebogen - schon landet man in einer Sackgasse ohne Wendemöglichkeit (und nen Rückwärtsgang gibts im Leben leider nicht). Auch das war in jüngeren Jahren anders. Selbst mit 19 war es mir doch ziemlich schnuppe, welche Folgen ein Umzug für mein Leben haben könnte. Heute bin ich schon überfordert, wenn ich mich zwischen Pizza und Subway entscheiden soll - es ist doch beides sooo lecker!

Wie man also leicht zu einer Entscheidung kommt, weiß ich wohl gar nicht. Robert wäre da wahrscheinlich qualifizierter, aber zum Glück geht es hier ja nicht nach Kompetenz! Deswegen werde ich jetzt aber, um der lieben Leserschaft wenigstens etwas hilfreich zu sein, andere zu Rate ziehen. Die Gilmore Girls zum Beispiel schwören auf Pro/Contra-Listen. Wenn man damit entscheiden kann, dass man lieber in Yale statt in Harvard studieren möchte, hilft das wohl bei JEDER Frage des Lebens! Robert lässt einfach andere für sich viá Blog entscheiden - das ist natürlich etwas hasenfüßig, aber durchaus unterhaltsam für alle Beteiligten. Die Entscheidung vor sich herschieben scheint im ersten Moment eine lukrative Lösung zu sein. Allerdings sei darauf hingewiesen, dass sich das Problem nur in den seltensten Fällen von allein löst.

Zu guter letzt: Am besten kommt man wohl mit etwas Wagemut und dem nötigen (Sach-)Verstand zum besten Resultat. Und so ätzend Entscheidungen auch sind (vor allem weil sie immer und überall lauern) - so froh bin ich doch, dass ich mir jetzt selbst meine Klamotten aussuchen darf!

In diesem Sinne besten Dank an Herrn Schneider für dieses bravoröse Thema! Es war mir ein Vergnügen!

leserwunsch: stöckchen

September 2nd, 2008 Esther

4 Jobs, die wir in unseren Leben hatten:

  • da gibt es bei uns wohl leider keine Gemeinsamkeiten, es sei denn man bezeichnet “Studieren” oder “Sich-Von-Inkompetenten-Menschen-Nerven-Lassen” als Job… darin waren wir bis jetzt nämlich beide ganz gut

4 Filme, die wir uns immer wieder anschauen können:

  • Fight Club (das war leicht, was auch an Esthers stundenlagem Plädoyer für diesen Film liegen mag)
  • diverse Disneyfilme (da gibts so viele gute: Esther: Arielle - Robert: Die Hexe und der Zauberer)
  • Christian Bale Filme ( vor allem: The Machinist, Batman, Equilibrium…)
  • Karate Kid I-III

4 Orte, an denen wir gerne gewohnt haben:

  • da gibts nur eine Antwort: BOCHUM

4 TV-Serien, die wir gern anschauen:

  • MTV-Trash-TV (Next, Brooke knows best, Rock of Love, My supersweet 16, Made)
  • Spongebob Schwammkopf (von manchen auch liebevoll Spangebob genannt…)
  • Desperate Housewives (hat die Esther den Robert infiziert)
  • Popstars seit Sido in der Jury sitzt (der is nämlich unser größter Fan)

4 Orte, an denen wir in Urlaub waren (an Orten gibts da keine Übereinstimmung - also Länder):

  • eigentlich nur Italien so halb - unglaublich, wie er die großen Touristenhochburgen, wie z.B. Malle oder Ibiza meiden konnte…

4 Webseiten, die wir täglich besuchen:

  • myspace.com (wir sind Opfer)
  • google.de
  • mehr Gemeinsamkeiten gibts da echt nicht - unglaublich aber wahr

4 unserer Lieblingsessen:

  • Pizza
  • Burger und Pommes
  • Sandwiches und Cookies
  • Pizza

4 Orte, an denen Wir grad gern wären:

  • bei Pizza Hut
  • bei Burger King
  • bei Subways
  • beim Enzo um die Ecke (dabei haben wir grad gegessen, aber das is mal wieder der Beweis, dass Salat gar nicht sooo doll satt macht)

4 erfüllbare Wünsche:

  • dass jemand endlich ma die Shoutbox benutzt
  • die Michael Jackson-Moves zu Beat it (von Fallout Boy) im Riff aufführen
  • sonst fallen uns nur unerfüllbare Wünsche ein…

und wegen dem Weiterschicken:

Hier ist Stöckchenendstation. Wir bitten alle Äste auszusteigen. Abellio sagt Tschüss und auf Wiedersehen!

damenwahl

August 24th, 2008 Robert

Es ist offensichtlich woran man bei diesem Begriff direkt denken muss.

Das gleichnamige Album der norddeutschen Country Band Truck Stop, ganz klar!

Mit Hits wie “Wir sind nur für Stiefel gut” oder “Schornsteinfeger” (Er is n Schornsteinfeger, n Schornsteinfeger und man faßt ihn gern an. Er isn Schornsteinfeger, und was für n Feger! Fegt jeden Schornstein und kommt überall ran.) war das Album Anno 1999 (der 32. Longplayer in der Bandgeschichte) ein Megahit, aus dem auch noch zwei Singles ausgekoppelt wurden.
Im gleichen Jahr machte die Band außerdem einen bis dahin eher unbekannten Moderator und Musiker deutschlandweit bekannt, indem sie ihn bei einem Lied über einen “Maschendrahtzaun” unterstützte.

Überhaupt ist Truck Stop für mich DIE deutsche Country-Schlager-Band.
Auf zahlreichen Urlaubsfahrten nach Dänemark beglückte uns mein Vater mit einer Truck Stop Kassette, auf denen die bis dahin größten Hits zu hören waren.
“Ich möcht´ so gern Dave Dudley hör´n”, “Der wilde wilde Westen fängt gleich hinter Hamburg an”, “Take it easy, altes Haus”…alles großartige Songs und ein großes Stück Kindheitserinnerung.
Dagegen können selbst die deutsch-country Veteranen Gunther Gabriel, Tom Astor und Jonny Hill nicht anstinken.

Achja, Damenwahl bezeichnet auch noch die Umkehrung der Aufforderungsreihenfolge bei Tanzveranstaltungen. Die Frau spielt bei der Partnerwahl meistens die ausschlaggebende Rolle und so…

Erster Leserwunsch: Rechtschreibung

drucker und multifunktionsgeräte

August 19th, 2008 Esther

Es kann sich wohl sofort jeder gut vorstellen, wie hitzig ich neulich wurde, als ich mit Micha genau über diese Frage diskutierte. Eigentlich gibt es dazu nicht viel zu sagen. All in One ist meist nicht die beste Wahl, aber “es kann ja soooo praktisch sein!”. Damit hätte sich das Thema wohl für mich erschöpft, weswegen ich vielleicht eher davon berichten sollte, wie lecker mein Diät-Mittagessen war. Oder dass die Mütter bei Frauentausch sich heute beim Showdown am Ende total gut verstanden haben. Oder dass morgens um 10Uhr eine neue Teenie-Serie auf Pro7 läuft. Oder dass wir gestern Käsekuchen gebacken haben, der noch total glibberig war, als er aus dem Ofen kam. Wie man sieht, gibt es reichlich interessante Themen…

Dahmenwahl, ALTA! :P

was ist was

August 17th, 2008 Robert

Was ist Was, übrigens eine schlechte Übersetzung aus dem englischen Original “How and why”, gibt es tatsächlich schon seit Anfang der 1960er Jahre.
Echt eine Leistung wenn man bedenkt, dass sich die Aufmachung kaum geändert hat und im Höchstfall einmal pro Dekade die Kleidung der abgebildeten Menschen angepasst wurde. Schlaghosen und Blumenmuster, Frauen mit Schulterpolstern, türkis-farbene Pullover und Karottenjeans…alles da gewesen.

Ich bin aber eigentlich wirklich ein Fan dieser Buchreihe, weil sie es schafft auch komplexe Themen einfach und verständlich zu vermitteln, wobei sogar teilweise erstaunlich tief in die Materie eingegangen wird. Ob sich jetzt der Band Mineralien und Gesteine genauso gut verkauft wie beispielsweise Samurai – Ritter des Fernen Ostens sei einmal dahingestellt. Es ist aber sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei. Soviel kann man sagen.

Wenn man etwas genauer hinsieht, hat diese Buchreihe aber durchaus auch anderweitig lustiges Potenzial.
Lasst mich eine kleine Passage aus der Jubiläumsausgabe, Band 100 zum Thema Multimedia (und virtuelle Welten), zitieren. Hier schickt ein etwa zwölfjähriger Junge seinem Kumpel aus Griechenland eine E-Mail.

Lieber Stavros, vorgestern sind wir wieder zu Hause angekommen.
Die Schule hat leider auch schon angefangen. Da macht es nichts, dass das Wetter hier nicht so gut ist wie bei euch in Heraklion. Ich schicke dir als Anhang die versprochenen Bilder von unserem Haus, meinen Schulfreunden und von unserer Stadt. Ich habe sie gestern mit meiner Digitalkamera aufgenommen und gleich in den Computer gespielt.
Alles Gute, dein Peter.

Na, für wen hört sich das nach einer alltäglichen Unterhaltung unter Teenies an?
Ja, ich glaube auch, dass ich dem Tessloff Verlag eine E-Mail schreiben werde, mit dem Hinweis die Grammatik etwas “anzupassen” und häufiger “Altaaah” zu verwenden. Die Leserschaft will sich ja schließlich mit den Charakteren identifizieren können.

Zum Schluss will ich euch auch nicht ein paar meiner persönlichen Was ist Was Highlights vorenthalten:
Höhlen (interessant!), Die Bibel - Das Alte Testament (gute Sache, das Neue Testament gibt es allerdings nicht) und vor allem Geklärte und ungeklärte Phänomene (hier würden mich die Erklärungen zu den ungeklärten Phänomenen besonders interessieren).

Ich warte allerdings noch auf die Bände Was ist Was - Deutsches Steuerrecht und (Achtung, tief fliegender Witz!) Was ist Was - Frauen.

Next! Drucker und Multifunktionsgeräte

trash-tv

August 14th, 2008 Esther

Ganze 24 Stunden hatte ich jetzt Zeit. Die habe ich genutzt, um mir eine Top 5 der trashigsten TV-Serien auszudenken… eigentlich ist es aber nur ne Top 1 mit reichlich Anhang, denn bei den billigen Plätzen konnte ich mich einfach nicht auf ne Reihenfolge festlegen. Hier nun ein Auszug der 2.Platzierten: GZSZ; Julia, Wege zum Glück; 3 Bewerber 1 Job - Deine Chance am Nachmittag (oder so), 2 bei Kallwass; sämtliche noch übriggebliebene Gerichtssendungen; Oli Geissen; U20 - Deutschland, Deine Teenies; Die Kinderärtze von St. Marien; Extra (mit dem obligatorischen Titten-Bericht)… Diese Liste ist keineswegs als vollständig zu betrachten, aber dafür, dass mir das grad alles ohne Schummeln eingefallen ist, schon mal gar nicht schlecht.

Jetzt aber der ungeschlagene 1. Platz, der schon seit Jahren als Dauerbrenner auf dem seriösesten aller Privatsender (RTL II) nahezu täglich über den Bildschirm flimmert: FRAUENTAUSCH!!!

Zugegebenermaßen ist noch längst nicht jede Episode ein Hammer, aber ich bin schon beeindruckt, wie die Redakteure (oder Sendungsmacher, oder wie da der korrekte Fachterminus lauten mag) es immer wieder schaffen, völlig zufällig ausgewählte Kandidaten so zusammenzuwürfeln, dass sich alle Beteiligten ganz plötzlich auf einem irrsinnigen Pulverfass der Emotionen wiederfinden. Da merkt die Hausfrau aus Hintertupfingen plötzlich, dass sie nach 10-15Jahren Ehe doch eher auf andere Weibchen steht. Oder der Daheim gebliebene Ehemann geht quasi vor laufender Kamera mit der Tauschmami fremd. Oder die Tauschmamis treffen sich hinterher auf neutralem Terrain und kloppen sich fast, weil sie sich gegenseitig als Putzfrau abgestellt haben, da es in der jeweils fremden Wohnung ja katastrophal dreckig war. Trash gibt es bei der Sendung also nicht nur im übertragenen Sinne zu sehen (blöder Wortwitz, ich weiß). Grundsätzlich sind die Kinder der anderen ja total verzogen und unselbstständig, arrogant, zickig usw. Auch ein schöner Moment ist der, wenn die Mamis die Videobotschaft von ihrer Familie bekommen. Da folgen IMMER diese Sätze: “Der Justin sieht ja ganz verschreckt aus! Ne, dem geht es gar nicht gut. Das seh ich! Ich bin ja schließlich die Mutter!”

Tja, auf all diese herrlichen Dinge kann man sich beim guten alten Frauentausch verlassen!

Neues Thema: Was ist Was

bananenprinzip

August 13th, 2008 Robert

“Warum ist die Banane krumm?” wurden wir in Kindestagen häufig gefragt.
“Weil keiner in den Urwald zog und die Banane gerade bog!” war meist die Antwort.

Haha.

Dass das nur die halbe Wahrheit ist und der eigentlich Grund mit der Anordnung und dem Gewicht der Blüten und der natürlichen Eigenschaft von Pflanzen dem Licht entgegen zu wachsen zu tun hat, war damals den meisten Witzbolden auch egal.

Das Bananenprinzip beschreibt jedoch den Umstand, dass man seinen Heißhunger auf eine Banane am besten eine Woche im Voraus planen sollte.
Denn wenn man im Laden frische Bananen kauft, haben diese meist eine bananenuntypisch grüne Färbung. Endgültig reift sie erst beim Käufer zuhause. Und genau diese Eigenschaft ist es, die das Bananenprinzip ausmacht.
Besonders gerne wird es bei jedweder PC-Software eingesetzt, seien es normale Programme, Spiele oder sogar Betriebssysteme. Warum teure Tester bezahlen wenn die Leute zum Testen auch noch Geld, den Kaufpreis, bezahlen?

Aber man muss es nicht immer so finster sehen.
inschriftundsprachesehrgut.de ist da - wie sollte es anders sein - ein gutes Beispiel.
Das erste Design steht, die wichtigsten Features funktionieren und wir können endlich die ersten Beiträge schreiben. Es wird sich aber hier in den kommenden Wochen und Monaten sicherlich noch einiges tun. Glätten, erweitern, einstampfen, verändern. Wir sind ständig am Basteln.

Dieses Blog ist also weder herkömmliche Software (er funktioniert nämlich wie er soll) noch Banane (man muss ihn nicht erst eine Woche liegen lassen um ihn genießen zu können).

Könnte ein neuer Slogan sein: inschriftundsprache.de - weder Software noch Banane

Esther, du bist dran. Dein Thema: Trash-TV

ein großes hallo!

August 12th, 2008 Esther

Das, was hier möglicherweise in Zukunft entstehen soll, ist schwer in Worte zu fassen. Deswegen nur kurz (quasi als Gebrauchsanweisung) das Prinzip dieses Blogs inklusive eines kleinen Willkommens-Grußes:

Der Robert und ich finden, dass unser verbaler Nonsense über alle möglichen Themen niemandem mehr vorenthalten werden sollte, denn er könnte zu allgemeiner Erheiterung beitragen. Und damit es möglichst gehaltfrei und absurd wird, gibt der eine dem anderen vor, worüber es in dem nächsten Eintrag geht. Dabei kann es sich um ein einzelnes Schlagwort oder um eine Fragestellung oder oder oder handeln. Wer unsere Vorschläge zu lahm findet und sich hier interaktiv beteiligen möchte, nutze einfach die Shoutbox zur rechten, um selbst einen Themenvorschlag ins Feld zu führen. Ein Mitwirken ist also (natürlich auch in Form von stinknormalen Comments) hocherwünscht. Das nächste Thema wird immer am Ende eines Eintrags veröffentlicht!

Also (hoffentlich) viel Spaß beim lesen, schmunzeln, kommentieren und Thema-vorschlagen!

Und hier das allererste Thema: Bananenprinzip

Einträge (RSS) und Kommentare (RSS)